Hauskoordinaten

Die Grundlage der infas 360 Datenbasis

Eine Komponente des infas 360 Geodatenpools sind die Hauskoordinaten. Diese bestehen zum einen aus den rund 22 Mio. Hauskoordinaten der Katasterämter. Zum anderen wird die Adressbasis der Deutschen Telekom verwendet. Mittels phonetischer und räumlicher Abgleiche dieser beiden Quellen können Adressen verifiziert bzw. zusätzliche identifiziert werden.

Damit ein höchstmöglicher Aktualitätsgrad sichergestellt ist, werden die Adressen jährlich aktualisiert. Auch ein abgespecktes Quartalsupdate wird durchgeführt.

Insgesamt enthält die Adressbasis der infas 360 ca. 23 Mio. Hauskoordinaten. Liegt eine Hauskoordinate in einem Gebäude wird der Mittelpunkt des Gebäudes errechnet. Liegen mehrere Hauskoordinaten in einem Gebäude werden die Gebäudepunkte entsprechend im Gebäude verteilt. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Adresspunkten.

Nebenstehende Karte zeigt ein Beispiel für Hauskoordinaten und Gebäudepunkte aus Köln. Die roten Punkte stellen die originalen Hauskoordinaten dar. Die grünen Punkte die zugehörigen Adresspunkte. Gut erkennbar ist, dass die Hauskoordinaten eher am Rand der Gebäude liegen, während die Adresspunkte im Gebäude (gelbe Flächen) verteilt sind. Durch die Verteilung wird sichergestellt, dass es keine doppelten Adresspunkte gibt. Dies ist bei den Hauskoordinaten durchaus der Fall.

Die Hauskoordinate in der infas 360 Datenwelt

Die Hauskoordinaten ist das Fundament der feinsten Ebene der infas 360 Datenbasis. Jede Adresse erhält einen eindeutigen Schlüssel ausgehend von unserem AGS-Schlüssel System. Über diesen „AGS27“ sind deutschlandweit alle Adressen eindeutig identifizierbar.

Für die Variablenberechnung auf Adressebene ist die Hauskoordinate elementar. Egal ob Haushalte, Einwohner oder Firmen, alle werden mittels der Adresse georeferenziert. Hier spielt die Geokodierung auf Basis der Adresspunkte die entscheidende Rolle (Geokodierung). Insgesamt gibt es über 200 verschiedene Variablen auf Adressebene, welche beliebig in andere Ebenen überführt werden können.

Die Hauskoordinate in räumlichen Analysen

Auf Basis der Hauskoordinaten lassen sich verschiedene Raumanalysen durchführen. Darunter fallen unter anderem:

⦁ Entfernungen (bspw. zu POIs)
⦁ Umkreisanalyse
⦁ Routing
⦁ Dichtemodelle
⦁ Rasteranalysen
⦁ Vektoranalysen
⦁ Potentialanalysen

Einige dieser Analysen werden standardmäßig für die Variablenberechnung verwendet. Sie können aber auch flexibel projektbezogen eingesetzt werden und je nach Fragestellung angepasst und kombiniert werden.

Autor: Sebastian Hugo

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