Firmenadressen

Auffinden der B2B-Zielgruppe leicht gemacht

Unter Firmenadressen versteht man Adressen von Unternehmen, bestehend aus mehreren Informationen, mindestens aber aus Firmenname und Anschrift. Häufig liegen darüber hinaus zahlreiche weitere Kontakt- (z.B. Telefon, E-Mail oder URL) und Zusatzinformationen (z.B. Branche, Fuhrpark oder Anzahl der Beschäftigten) vor. Auch diverse Ansprechpartner sind namentlich bekannt. Somit können die sogenannten Firmenadressen die richtige Datenbasis für Unternehmen bieten, die im B2B-Segment tätig sind.

Firmenadressen

Der Fokus durch den Zukauf von möglichst aktuellen und ggf. speziell selektierten Datensätzen liegt in den meisten Fällen auf der Neukundengewinnung. B2B-Unternehmen sind mithilfe der Firmenadressen in der Lage, die eigene Adressdatenbank, die häufig durch Fluktuation nicht mehr aktuell ist, schnell um neue Potenziale zu erweitern. Im Normalfall macht es Sinn, diese Potenziale an der gewünschten Zielgruppe auszurichten und entsprechend zu selektieren. Neben der regionalen Eingrenzung bilden hierbei die Branche sowie Merkmale zur Unternehmensgröße wie die Beschäftigtenzahl und der Umsatz klassische Selektionskriterien. Zusätzlich zu diesen klassischen Kriterien existieren im B2B-Bereich mittlerweile deutlich mehr Möglichkeiten der Selektion. So können beispielsweise über den Webseiten-Provider, die Altersstruktur der Geschäftsführer oder die Beziehungen zu anderen Unternehmen ermittelt werden.

Informationen zielgerichtet nutzen

Darüber hinaus bildet die Verschneidung der infas 360 mit Geodaten eine besondere Art der Selektion und die Verbindung zum Geomarketing. Bei der präzisen Auswahl der Zielgruppe ist es z.B. in Teilen notwendig zu wissen, ob das Gebäude, in welchem das Unternehmen ansässig ist, über eine Solaranlage verfügt oder in einem Industrie- und Gewerbegebiet liegt. Ebenso die Gebäudehöhe und das Gebäudealter sind für einige Fragestellungen relevant, beispielsweise bei der Zielgruppenselektion eines Aufzugherstellers. Um im Unternehmen die passende Zielperson zu adressieren, sind die vorliegenden Ansprechpartner der ersten, zweiten und dritten Führungsebene oft entscheidend für den Werbeerfolg. Aber auch Spezialentscheider wie der Gefahrgut-/Brandschutzbeauftragte, der Facility-Manager oder der Datenschutzbeauftragte sind verfügbar.

Auf dem B2B-Markt gibt es neben der infas 360 mittlerweile nur noch wenige Anbieter, die einen Großteil der vorhandenen Firmenadressen abdecken. In Deutschland sind dies mehr als fünf Millionen Datensätze mit über neun Millionen Ansprechpartnern. Die nebenstehende Abbildung zeigt ein Beispiel eines solchen Datensatzes mit einem Auszug der beziehbaren Businessinformationen.

Über die große B2B-Datenbank hinaus hat die infas 360 diverse Spezialdatenbanken im Zugriff, vor allem von sogenannten Points of Interest (POI). Hierzu zählen Adressen von z.B. Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten. Diese Datenbanken verfügen über eine branchenspezifische Informationstiefe. Bei den Krankenhäusern gibt es beispielsweise zusätzlich zu den üblichen Daten noch die vorhandenen Abteilungen sowie die Anzahl der darin befindlichen Betten.

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